Nocturnes

Die Werkserie Nocturnes entstand zwischen 1988 und 1989 und basiert auf den gleichnamigen Kompositionen von Frédéric Chopin. Ellen Banks übersetzte die musikalischen Strukturen in 19 abstrakte Acrylgemälde, in denen dunkle Bildgründe die nächtliche Grundstimmung der Musik aufnehmen. Metallische Farbakzente sowie rhythmisch gesetzte Farbflächen verweisen auf Mond, Sterne und urbane Lichtsituationen. Die Serie markiert einen zentralen Punkt in Banks’ Auseinandersetzung mit Musik als bildnerischer Struktur.

Ein besonders bedeutender Fund im Nachlass war eine originalverpackte 16mm- Filmrolle mit handschriftlicher Widmung der Regisseurin Arlene Garfield an Ellen Banks. Die Rolle beinhaltet einen dokumentarischen Kurzfilm von 1988, der die Entstehung der Nocturnes- Serie begleitet und wertvolle Eindrücke in Banks’ künstlerischen Prozess bietet.

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